Männerriege Jahresbericht2016-12-17T00:16:05+00:00

Jahresbericht 2016 Männerriege

Seit 13 Monaten stehe ich jetzt bereits wieder im Amt des Oberturners. Es war ein interessantes und bewegtes erstes Jahr. Als ich beim Schreiben des Jahresberichtes zurückblendete, durfte ich feststellen, dass wir in der Männerriege einige schöne Momente erleben durften. Momente zum Lachen! Momente zum geniessen! Momente der Freude! Momente der Enttäuschung! Momente der Erholung! Es gab auch anstrengende Momente sowie Momente zum Feiern.

Nur nach einem Monat konnten wir den ersten Teilerfolg feiern. Am Volleyball Turnier in Sursee haben wir in den Gruppenspielen brilliert und stiegen so mit grossen Erwartungen in die Finalspiele. Leider konnten wir nicht mehr an den guten Leistungen anknüpfen und so resultierte am Schluss ein doch etwas enttäuschter 4. Rang. Aber schon nach dem Duschen war die Enttäuschung weg. Wurde uns doch bewusst, dass uns doch das eine oder andere Trainingsspiel gefehlt hat.

Zum geniessen war ende Februar bei strahlendem Sonnenschein ein wunderschöner Skitag. Früh am Morgen fuhren wir zu 6. auf die Hoch Ybrig. Bevor wir aber auf die Pisten gingen, brauchte es zuerst noch ein Kaffee und ein Gipfeli. Werni fuhr voraus und er hatte es auf er ganzen hinfahrt mehrmals versucht ein geeignetes Restaurant zu finden. Leider ohne Erfolg. Als dann das Cafe Sager in Oberiberg auch erst um 11:00 Uhr öffnete, trafen wir uns schliesslich bei der Laucheren Sesselbahn, wo wir doch noch bei einem Kaffee und „Gipfli“ geniessen durften, bevor es dann auf die Pisten ging.

Auch am schon fast legendären Fondue essen in der Post Oberrickenbach, wobei immer viel gelacht und gegessen wird, treffen sich alle Jahre immer wieder 10 bis 15 Männerriegler zu einem gemütlichen Abend.

Neben dem Fondue essen darf auch die Schneeschuhtour mit einem Apéro Halt auf dem Bannalpersee und anschliessendem Raclette essen im Urnerstafel, im Jahresprogramm der Männerriege nicht mehr fehlen. Immer wieder geniessen wir eine gemütliche Runde unter uns. Bei dieser Gelegenheit gehören Susi, Roli und „Schämpu“ ein herzliches Dankeschön.

Anfangs September dieses Jahres trafen wir uns früh morgens auf dem Gemeindeparkplatz. Gemeinsam fuhren wir mit zwei Autos in die Lenk. Vom Bahnhof Lenk starteten wir unsere zweitages Wanderung. Mit dem Postauto ging es zur Iffigenalp, wo wir einmalmehr unseren schon fast Legenderen Kaffeehalt machten. Von da aus ging es in einem ca. 3 ½ stündigen Aufstieg bei den Rawilseeli vorbei in die Wildstrubelhütte.

Kaum oben angekommen, durften wir in der wohl höchst gelegenen Kletterhütte unsere ersten Kletterversuche ohne Seil machen. Die einen sehr elegant

und die andern etwas unkonventionell.

Das Ganze nennt sich Buldern.

Noch nicht genug vom Wandern und Klettern, ging es in einem knapp stündigen Aufstieg auf den Rohrbachstein, wo wir eine herrliche Rundsicht genossen. Beim Abstieg verewigten wir uns Männerriegler mit einem „Steinmandli“, wo wir dann sogleich auch ein Gruppenfoto knipsten.

Bei der Hütte angekommen, erwartete uns ein grosszügiges Apero, dass im Rahmen vom Tag der offenen Tür auf den SAC Hütten gesponsert wurde.

Nun ging es hinunter zur Hütte. Die einen zu Fuss und andere kurvten mit den Wanderschuhen durch die Schneefelder hinunter, als ob sie die Ski angeschnallt hätten.

Mit einer herrlichen Abendstimmung verabschiedeten wir uns von einem erlebnisreichen Tag und widmeten uns dem Nachtessen. Später geniessen wir noch einen gemütlichen Abend mit einem Schnauz. Nach einer erholsamen Nacht marschierten wir am Sonntagmorgen talwärts. Die Wanderung führte uns über den Tierbergsattel Richtung Flueseeli. Nach einem steilen Abstieg gönnten wir unseren Beinen in Siebenbrunnen eine Erholung und legten einen kurzen Zwischenhalt ein, bevor wir den Simmenfällen vorbei wieder nach Lenk zurückkehrten.

Wer jetzt das Gefühl hat, wir in der Männerriege fahren nur Ski, gehen Wandern und geniessen Fondue und Raclette der sieht sich getäuscht. In 36 Turnlektionen in der Halle und im Freien haben wir uns unter anderem z.B. auch minutiös auf das Turnfest in Triengen vorbereitet. Mit einer gemischten Gruppe zusammen mit der Damenriege und den Aktiven Frauen mit 25 Turnerinnen und Turnern fahren wir nach Triengen und erleben ein tolles Turnfest. Die Bomben Stimmung vor, während und nach den Spielen, hat sich am Abend, als der Regen einsetzte, in das Festzelt verlegt und ging dort munter weiter. Als ob wir sportlich noch nicht genug bekommen hätten, tanzten wir bis in die frühen Morgenstunden auf den Bänken. Wohlverstanden Bänken! Ach ja es sei nebenbei noch erwähnt, dass wir mit nur 1/10 Punkt Rückstand hinter Sempach den sehr guten zweiten Rang belegten. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich nochmals bei allen beteiligten herzlich für den Einsatz an diesem in allen Belangen gelungenen Turnfest bedanken und zugleich einen kurzen Werbespot für das Turnfest 2017 machen. Wo wir hingehen, wissen wir noch nicht! Aber wir gehen

Nach den Sommerferien ist es sogleich wieder mit Üben und trainierten weitergegangen. Für den Turnerabend probten wir in der Männerriegen Gruppe und in einer gemischten Gruppe mit den Damen. Es wurde nicht nur viel geübt und getanzt. Nein auch der Humor begleitete
uns während der ganzen Übungsfase. Es hat Spass gemacht. Priska! Dir einen herzlichen Dank für das Einstudieren.

Ja dieses Jahr kam das Turnen in der Halle etwas zu kurz. Die Trainingseinheiten am Mittwochabend sind oft mit Turnfest und Turnerabend proben gefüllt. Die Männerriegler, die sich trotzdem in der Halle einfanden, durften ein paar neue Gesichter in unserer Runde begrüssen.

Das ist es gewesen! Ein kurzer Zusammenschnitt von meinen ersten 13 Monaten als Oberturner in der Männerriege. Auch wenn nicht immer alles optimal gelaufen ist, es hat trotzdem Spass gemacht! Bekanntlich lernt man von Fehlern und diese bringen uns auch immer wieder weiter.

Zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich beim Leiterteam Adi, Richi, HP und Pius bedanken. Wenn wir nicht gerade für ein Turnfest oder Turnerabend proben, sind sie diejenigen, die unsere Turnstunden in der Halle immer wieder interessant und herausfordernd gestalten. Besten Dank Euch vier.

Euer Oberturner
Roli Schuler